| In die Förderstätte kommen
Menschen, die nicht oder noch nicht in der Werkstatt arbeiten können und einen speziellen
Lebensraum benötigen. Hier bieten wir auf den einzelnen zugeschnittene Beschäftigungen
an, die seinem körperlichen, geistigen und psychischem Leistungsvermögen angemessen
sind. Ein vielfältiges Beschäftigungs- und
Förderangebot erlaubt neue Eindrücke und Erfahrungen. Regelmäßiges Üben und
Wiederholen ist für das Erlernen und den Erhalt von Fertigkeiten notwendig.
Durch den Besuch der Förderstätte können neue Kontakte, Beziehungen zu Kollegen,
Mitarbeitern und der Umwelt geknüpft werden. |
Persönlichkeitsentwicklung
Alle Angebote sind so konzipiert, dass sie individuelle Interessen und Fähigkeiten
aufspüren und weiterentwickeln. Die Arbeit in den Förderstätten widmet sich
verschiedenen Lebensbereichen, immer mit dem Ziel, die Gesamtpersönlichkeit zu fordern
und zu fördern. Unser Christliches Menschenbild ist hierbei Grundlage unserer Arbeit.Erweiterung von lebenspraktischen Fähigkeiten
Durch das Erlernen und Einüben von Fähigkeiten, die im Alltag gebraucht werden, wird
eine möglichst weitgehende Unabhängigkeit von Pflege angestrebt. Dies gilt sowohl für
die Hygiene als auch für Essen und Trinken und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. |
Erlernen
und Einüben von Arbeitstechniken
In den Förderstätten werden Beschäftigte kontinuierlich und behutsam auch an das Arbeitsleben herangeführt. Dies geschieht im handwerklich kreativen Bereich, z. B. im Umgang mit Holz, Papier, Ton und Stoff. Dabei können Arbeitstugenden wie Konzentration, Ausdauer, Präzision und Motivation eingeübt und Arbeitsverhalten wie Selbständigkeit und Eigeninitiative gefördert werden. Die Arbeit in den Förderstätten dient auch dazu, auf den Besuch von Werkstätten für Behinderte vorzubereiten. Voraussetzung ist allerdings, dass es die körperlich, geistige und psychische Verfassung zulässt. |